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AMNESTY INTERNATIONAL UND VERFOLGUNG WEGEN SEXUELLER ORIENTIERUNG ODER GESCHLECHTSIDENTITÄT
Alle Menschen haben eine sexuelle Orientierung und eine Geschlechtsidentität. Wenn die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität von Menschen nicht mit der der Mehrheit übereinstimmt, sind sie häufig ein Ziel von Verfolgung oder Diskriminierung: In vielen Ländern ist die Tatsache, nicht heterosexuell zu sein, Grund für Verfolgungen und Misshandlungen. Amnesty International beschäftigt sich seit einer Mandatserweiterung 1991 mit derartigen Menschenrechtsverletzungen an LGBT-Personen und veröffentlicht seither regelmäßig Berichte: Für Amnesty International sind Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgenderpersonen keine „speziellen“ Rechte für eine vermeintlich „spezielle“ speziellen Rechte einer speziellen Personengruppe, sondern fundamentale Menschenrechte, die jedem Menschen in gleicher Weise zustehen.
Mitte der 90er - Jahre haben Gruppen von Amnesty International-AktivistInnen in Kanada und in den USA begonnen, sich aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen an LGBTs einzusetzen. 2001 lieferte die weltweite Anti-Folter-Kampagne auch für die Arbeit der LGBT-Gruppen wichtige Impulse, da nun ein umfassender Bericht über Folter an LGBTs vorlag. Die genaue Position von Amnesty International zu Menschenrechten und sexueller Identität kannst du auf der internationalen Website nachlesen (Link)
DAS NETZWERK LGBT-RECHTE IN ÖSTERREICH
Das Netzwerk LGBT-Rechte in Österreich hat sich 2003 gegründet. Diese Gruppe von AktivistInnen innerhalb von Amnesty International in Österreich will sich durch Aktionen, Veranstaltungen und Appellbriefe für Menschen einsetzen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität diskriminiert, verfolgt oder misshandelt werden und ein Bewusstsein für diese Menschenrechtsverletzungen in der Öffentlichkeit schaffen. Seit dem Jahr 2007 gibt das Netzwerk einen eigenen Newsletter, das "LGBT-Update", heraus, das 4x jährlich per E-Mail im PDF-Format an InteressentInnen versandt wird. Derzeit arbeiten ca. 10 motivierte, ehrenamtliche AktivistInnen mit, die sich immer über Zuwachs freuen.
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