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Positive Wendung – Nicaragua entkriminalisiert Homosexualität
Artikel von Sonja Dries / Dezember 07
Die Nationalversammlung verabschiedete am 13. November ein neues Gesetzbuch, das den Paragraph 204 des alten Gesetzbuches, der das „Verbrechen des Analverkehrs“ mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestrafte, nicht mehr enthält. Das neue Gesetzbuch wird jetzt vom Präsidenten abgesegnet und zwei Monate nach amtlicher Bekanntgabe in Kraft treten.
Alles begann 2005 mit einer Brief Kampagne, organisiert durch AI Spanien. Im Mai 2006 nahm sich AI Lateinamerika der Sache an und veranstaltete einen Tag der Botschaftsproteste zusammen mit weiteren Brief Kampagnen.
Proteste und Mahnwachen vor Botschaften fanden im September dieses Jahres auf 4 Kontinenten statt. Amnesty International war die einzige internationale NGO die sich für die Entkriminalisierung der Homosexualität in Nicaragua einsetzte und hat durch die zahlreich gesetzten Aktionen einen Beitrag an dieser freudigen Nachricht geleistet.
Lateinamerika ist jetzt fast frei von diskriminierenden Gesetzen gegen Sodomie, auch wenn wenige Länder immer noch über solche verfügen.
Es ist nun ein guter Zeitpunkt der Regierung Nicaraguas Briefe der Befürwortung dieses Schrittes zu senden, um ihr zu zeigen, dass AI nicht nur Rückschritte kritisiert sondern auch Fortschritte lobt.
Herzlichen Glückwunsch, an alle die ihre Zeit und Kraft in diese nun Wirkung zeigende Kampagne gesteckt haben!!
Quelle: Amnesty International
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