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Islamische Bewegung in Israel will homosexuelle palestinänsische Frauen zum Schweigen bringen
Artikel von Sonja Dries / April 07
Eine israelische Bewegung versucht Aswat - eine NGO, die für die Rechte
palestinänsischer homosexueller Frauen eintritt - zu de-legitimieren.
Aswat arbeitet in Israel und will im Zuge einer Konferenz das 5-jährige
Bestehen feiern.
Sheikh Ibrahim Abed Allah, der Vorsitzende der südlichen Sektion der
islamischen Bewegung in Israel, und sein Stellvertreter, Sheikh Abbas Zachour,
ließen öffentlich verlautbaren, dass sie diese Art von Organisation
so wie die bevorstehende Konferenz, nicht akzeptieren werden. Sie verglichen
Homosexualität mit einem Krebsgeschwür und warnten vor einer Epidemie,
die die gesamte muslimische Gesellschaft bedrohe.
Diese Diskriminierung verletzt das Recht eines jeden Menschen auf mentale und physische Integrität, das auch freie sexuelle Orientierung beinhaltet. Außerdem wird das Vereins- und Versammlungsrecht angegriffen. Die Oberhäupter der islamischen Bewegung wollen Homosexualität in den Bereich des Illegalen drängen und dadurch Aktionen gegen homosexuelle Menschen rechtfertigen.
Amnesty International ruft die südliche Sektion der islamischen Bewegung in Israel dazu auf, diese Diskriminierung auf Grund sexueller Orientierung zu stoppen und steht in voller Solidarität zu den Frauen von Aswat.
Aufruf zum Handeln:
Jeder, dem die Einhaltung der Menschenrechte am Herzen liegt, soll einen
Brief an die Frauen von Aswat schreiben, um sie zu ermutigen nicht aufzugeben.
Briefe an:
Aswat – Palestinian Gay Women
E-mail: ipcoordinator@aswatgroup.org
Quelle: Amnesty International
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